Donnerstag, 9. Mai 2013

Brot&Kunst #7 - Simon Felix Geiger "UnsinniVersum"

Seit letzter Woche haben wir zweierlei zu vermelden: ein neues Buch im Verlagsprogramm (die siebte Veröffentlichung, ausgenommen sind Zweitauflagen) und das erste Mal, dass ein Autor ein zweites Mal bei uns im Verlag veröffentlicht, sogar in direktem Anschluss. Die Rede ist natürlich von Simon Felix Geigers neuem Lyrikband "UnsinniVersum".  

Sein Debüt bei Brot&Kunst, und auch innerhalb seines eigenen Schaffens, gab er kurz vor Weihnachten mit "StigmaVerziert". Von den einhundert Exemplaren dieses Buches liegt nun noch genau eins in einer Kiste im Verlagshauptquartier und dieses Exemplar ist auch bereits reserviert, wenn auch noch nicht verkauft. Alle anderen wurden unter die Leute gebracht und zwar Deutschlandweit und zwar zumeist von Simon Felix Geiger persönlich auf seinen ausgedehnten Slamtouren quasi aus dem Rucksack. Das ist auch der Grund, warum es von ihm 2013, zu Beginn dieses gemächlich anlaufenden Sommers, auch gleich einen Nachschlag geben wird, denn wir schätzen Eigeninitiative sehr und möchten sie auch unterstützen, wo wir nur können. 75% des Bestandes von "UnsinniVersum" sind bereits in Freiburg und wie man hört auch schon im Ansatz unter die Leute gebracht. 

Das als lobendes Vorwort zu einem Autoren, der seine Kunst lebt und eigenständig unter die Leute bringt und damit auch genau das verkörpert, wofür Brot&Kunst stehen möchte:






Kommen wir zu der Veröffentlichung an sich:


"UnsinniVersum" hat mit 72 Seiten fast doppelt so viel Inhalt wie "StigmaVerziert" (was hoffentlich auch den höheren Verkaufspreis rechtfertigt). Für das Coverfoto konnte wieder eine talentierte Fotografin aus dem Bekanntenkreis des Autors gewonnen werden: Julia Dreier. Die Dame hat neben dem Titelbild auch zwei weitere Fotos beigesteuert, die (ebenfalls in gewohnter S/W-Optik) im Textteil des Buches zu finden sind. Untenstehend das Inhaltsverzeichnis von "UnsinniVersum".


Für den Textteil des Buches wurde auf Seitenzahlen verzichtet, da dem Ganzen eine sinnvolle wie auch straffe Struktur zugrunde liegt. Vier thematisch ähnlichen Teilen, bestehend aus mehr oder wenig langen (Slam)Texten und jeweils einer Sammlung von zehn Vierzeilern, folgt eine abschließende Doppelseite mit Fotografie:  


Von den insgesamt vier Fotos im Textteil des Buches stammen zwei von der bereits erwähnten Julia Dreier. Die anderen beiden stammen von Ramona Freitag, beispielsweise diese hier:


Soweit zu Aufbau und Struktur des Textteils. Inhaltlich bietet Simon Felix Geiger das, was schon viele Leute an "StigmaVerziert" begeisterte, nämlich ungewöhnliche, oft tiefgehende, aber dennoch  nie schwer zugängliche Lyrik vom Feinsten. 


Den schmalen Grat zwischen Komik und Tragik, zwischen Blödelei und Pathos meisternd, wechseln sich odenhafte Stücke mit knappen Vierzeilern ab, treffen altbekannte Texte wie "Mein Kippenstift schreibt Lippenstift" auf Neulinge wie "Sphärenwechsel"


Und um es mit den Worten von Timo Schinz auszudrücken (und auch abzuschließen):
»höhen und tiefen, himmel und hölle! simon felix geiger setzt die nadel tief, zieht den faden durch mehrere sphären, und näht zusammen, was zusammen gehört und doch so oft parallel ins nichts verläuft. ein bisschen heilung für die körper/seele/geisteinheit mensch, durch den faden der lyrik. die suche nach sinn in den weiten des unsinniversums...«

Allen, die sich davon überzeugen lassen oder ohnehin schon wissen, was sie mit Simon Felix Geiger geboten bekommen (von Slams, seinem Blog, oder vielleicht sogar dem Buch "StigmaVerziert"), sei angeraten, sich ein Exemplar von "UnsinniVersum" schnellstmöglich über brotundkunst@googlemail.com zu sichern oder es direkt bei dem Autoren zu kaufen. 

Live zu hören wird es "UnsinniVersum" übrigens schon nächsten Dienstag, am 14. Mai, bei der nächsten BENTO.dühne am Werderplatz in Karlsruhe. Eine kleine Premierenfeier nebst Verlagsausflug nach Freiburg ist geplant. Ansonsten hilft ein Blick auf den Blog von Simon Felix Geiger immer weiter, um darüber informiert zu bleiben, wann er wo sein wird. 



Shoutouts gehen raus an 
Simon Felix Geiger, 
an alle Straßenkünstler, die den Verlag
auf dem Beton der Großstädte repräsentieren,
und an die Assel(n).





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